Tagebuch 2019

 

Natur des Jahres 2019 - „Jahreswesen“ auf einen Blick

 

Die Gurke                                                                    ist Gemüse des Jahres 2019

Die Feldlerche                                                             ist Vogel des Jahres 2019

Die Flatterulme                                                           ist Baum des Jahres 2019

Die Besenheide (Heidekraut)                                         ist Blume des Jahres 2019 

Das Echte Johanniskraut                                                ist Heilpflanze des Jahres 2019

Der Weißdorn                                                                 ist Arzneipflanze des Jahres 2019

Die große Gruppe der Disteln - z.B.eine Eselsdistel -       Staude des Jahres 2019 

Der Grüne Knollenblätterpilz                                          ist Pilz des Jahres 2019 

Der Bergmolch                                                                ist Lurch des Jahres 2019 

Die Schwarze Heidelibelle                                                ist Libelle des Jahres 2019 

Das Reh                                                                            ist Wildtier des Jahres 2019

Der Schachbrettfalter                                                       ist Schmetterling des Jahres 2019

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

 

 

Das erste Halbjahr 2019

Erlebnisse – Erfahrungen – Erkenntnisse –ARCHE Erlangen - auf dem Acker, beim Stammtisch, bei den Schafen, Obstbäumen, Steingarten, Brot backen

 

Erst mal ein Rückblick auf den erneut gelungenen Ehrenamtstand auf dem Weihnachtsmarkt 2018 mit Erfolg konnten wir etliches verkaufen: Beton-Schmuck,  Energiekekse Hildegard von Bingen, Fruchtaufstriche, Goldeicheln, Mützen aus Merino Wolle, Schafsanhänger groß + klein, Wildkräutersalz und natürlich unsere  Walnuss – Überraschungsnüsse. So konnten wir  1.032 € verbuchen – das spornt natürlich für den nächsten Weihnachtsmarkt an. Wie soweit bekannt: nach dem Markt ist vor dem Markt!!!

 

Bei  einer Haushaltsauflösung im Januar wurden wir mit einigen Gartengeräten ‚beglückt‘, sie konnten soweit wieder hergestellt werden und sind bei den Schafen bzw. auf dem Acker zur Weiternutzung! Hier nochmal DANKE

 

Für die ARCHE Erlangen konnte eine Fläche in der fränkischen Schweiz – Oberehrenbach – gewonnen werden. Es handelt sich um eine Streuobstwiese mit alten – teils sehr alten – Kirsch- Birn- und Zwetschenbäumen. Eine Sichtung und Begehung dieser Steuobstwiese machten wir am Ostersonntag, 21.4.19. Die Bäume werden nun so nach und nach geschnitten, altes morsches oder abgestorbenes Geäst weggeräumt, die Wiese geschnitten. Das sind so unsere Aufgaben, dafür dürfen wir das Obst ernten. Hier kann, will und muß das ein und andere getan werden – Freiwillige und Interessierte VOR…......Inzwischen ist Juni – die Kirschen reifen – bis heute 19.6.19 konnten wir kleinere, süße, rote Kirschen ohne Würmer ernten. Eine Leiter ist von Vorteil, derweil die Bäume sehr groß sind. Zwei kleine Benjeshecken wurden angelegt.. Hier die Anfahrtsbeschreibung:

Mit Navi gehts nach Oberehrenbach über die Autobahn bis Ausfahrt Forcheim-Süd -> Gosberg -> Dobenreuth -> Kunreuth -> Mittelehrenbach -> Oberehrenbach.
Dort gehts die Straße durch den Ort weiter Richtung Gräfenberg.
Die Fahrt geht weiter den Berg hinauf, oben bitte langsamer fahren, bis ihr auf der linken Seite eine kleine Kapelle seht.
Kurz vorher rechts abbiegen in eine sehr kleine Beton-Straße. Nach ca 100m kommt der Garten...
Der Garten hat einen dreieckigen Grundriß, siehe unten. Falls ihr hinten (auf der Westseite) reinfahrt, könnt ihr leicht die Einfahrt verfehlen und in den Graben rutschen

Ein weitererer kleiner Garten will noch gesichtet werden. Nähe dem Wasserwerk im Wasserschutzgebiet. Auch Überlegungen angestellt wie dieser Wildkräutergarten von der ARCHE bearbeitet und genutzt werden kann. Hinter dem "Langen Johann" im Wasserschutzgebiet, stehen ebenfalls einige alte Bäume. In Absprache mit den Stadtwerken kümmern wir uns etwas um diese kleine Wildnis und haben schon drei neue junge Apfelbäume gepflanzt. Wer möchte, kann sich den Flecken gerne mal zeigen lassen und sich in die Obstbaumgruppe einbringen. Auch Bienen sind hier gut und geschützt (Wasserschutzgebiet) unterzubringen.

Eine ‚Messer-Schleif-Aktion‘ war im Februar in der SoLaWi angesagt. Ein Fachmann – Thorsten – zeigte uns wie wir das mit einem ganz klassischen Schleifstein hinkriegen. Ein mechanischer Schleifstein stand uns auch zur Verfügung, so konnten etliche Messer und Scheren einen neuen Schliff bekommen. Dazu gabs leckeren Ziegenkäse vom Reimehof.

 

Auf dem Acker – so berichten die ‚Ackerdemiker/innen‘ tut sich etliches – nicht immer gleich auf den ersten Blick erkenntliches:

Rechts vom Infohäuschen - der Steingarten wurde wieder mit neuen Pflanzen, die in der Sommerhitze standhalten bestückt wie z.B. Hauswurze + Katzenpfötchen. Dahinter ein Gingko gepflanzt, der schon etliche Zeit in einem Eimer ausharrte. Ansonsten gibt es verschiedene Flächen, die in unterschiedlicher Form bebaut, beackert, gepflegt werden. U.a. unterschiedlich große Flächen mit Kartoffeln und Gemüse. Auch in großen Kisten gibt es Versuchsreihen von versch. Gemüse + Blühpflanzen.  Bei Ostfriesischen Grünkohl sind wir grade dabei das Saatgut zu gewinnen. Quinoa Aussaat war/ist ein Versuch in diesem Jahr – im Moment noch erfolglos!  Mit verschieden Salbei Arten, Lavendel, Thymian, versch. Minzen haben wir gute Erfahrung gemacht – sie gedeihen gut auf dem harten Lehmboden. In der vollen Sonne Erdbeeren machen sich auch gut – bei den Blühpflanzen ist die Stockrose, die Herbstaster,  der große Sonnenhut gut geeignet für die Sonnenplätze.