Die Frankengans

Synonym: Bayerische Landgans


Foto: Daniel Steger

Herkunft:

Die Fränkische Landgans wird schon lange (ca. 500 Jahre) auf fränkischen Höfen in den Auen und auf Flussinseln des Mains gehalten und war auch an der der Saale als Martins- und Weihnachtsgans weit verbreitet. Vor einigen Jahren war sie fast ausgestorben, inzwischen gibt es wieder einige Züchter.

Merkmale:

Gute Fleischqualität und Daunenreichtum, sehr genügsam und braucht, wenn sie genügend Weidefläche hat, nur wenig zusätzliches Futter. Die Frankengans gehört zu den flugfähigeren Rassen, das heißt, sie fliegt auch mal über einen Gartenzaun. Die Tiere dieser Rasse sind frühreif, so dass man schneller nachzüchten kann als bei anderen Rassen. Die Weibchen legen 2–3 mal im Jahr ein Gelege mit je 10–15 Eiern, und brüten dieses sehr zuverlässig aus. Die Fränkische Landgans wiegt etwa 5–7 kg. Nur der blaue Farbschlag ist durch den Verband (BDRG) anerkannt. Es gibt aber auch graue, gescheckte und schimmelfarbige Tiere.

Eigenschaften:

Die Frankengans ist etwas kleiner als die meisten anderen Rassen. Aber sie besitzt eine gute Gösselführigkeit und einen natürlichen Brutinstinkt. Wie alle Gänse ist sie sehr wachsam. Vorteilhaft auch ihre Fähigkeit zur Selbstversorgung. Früher war jedes eingesparte Korn wichtig und so mussten die Frankengänse sich meist ihr Futter auf den Wiesen selbst suchen.

Bestand:

  • Ausreichend, aber unter Bestandsbeobachtung!

Wir haben nun zwei Frankengänse geschenkt bekommen und sie laufen auf dem Schoberthof!!