Das Coburger Fuchsschaf

Synonyme: Goldfüchse, Eisfelder und Oberpfälzer Füchse, Eifeler und Hunsrücker Rotköpfe u.a.

Herkunft:

  • Im 19. Jahrhundert viele regionale Züchtungen im europäischen Mittelgebirge (siehe Synonyme)
  • 1966 regionale Fuchsschaftypen von der DLG als Rasse „Coburger Fuchsschaf“ anerkannt

Merkmale:

  • Mittelgroß, hornlos, Beine und Landschafkopf unbewollt und rotbraun, Ohren leicht hängend
  • Lämmer bei Geburt vollständig rotbraun, Vliesbereiche werden innerhalb des ersten Jahres hell, behalten aber rötlichen Schimmer („Goldenes Vlies“) versetzt mit dunklen, rotbraunen Stichelhaaren

Eigenschaften:

  • Langabwachsende Schlichtwolle mit C-D Feinheit (32-36 Mikron)
  • feinfasriges, wohlschmeckendes Fleisch
  • Anspruchslos, widerstands- und anpassungsfähig
  • unkomplizierte Geburten von 1-2 Lämmern, gute Muttereigenschaften

Bestand:

  • gefährdet
  • Ende 2000 in Bayern 45 Herdbuchbetriebe mit 1740 Muttertieren und 61 Zuchtböcken
  • Zur Bestandsbeobachtung in der Roten Liste der GEH

Bei uns hat sich ein Schäfer gemeldet, der die Coburger Fuchsschafe hält. Alke und Armin Hüttner aus Bubenreuth haben etwa 100 Mutterschafe, Lämmer und zwei Böcke. Die jungen Böcke werden etwa nach 12 bis 13 Monaten geschlachtet. Fleischinteressenten könne sich gerne bei alke.huettner@web.de melden, man kann sich in die Kundenliste aufnehmen lassen.