{"id":948,"date":"2020-06-06T12:15:12","date_gmt":"2020-06-06T10:15:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.arche-erlangen.de\/WP\/?p=948"},"modified":"2020-07-16T23:30:03","modified_gmt":"2020-07-16T21:30:03","slug":"bier-brauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.arche-erlangen.de\/WP\/2020\/06\/06\/bier-brauen\/","title":{"rendered":"Bier brauen"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243; hover_enabled=&#8220;0&#8243; custom_margin=&#8220;||-15px||false|false&#8220;]<\/p>\n<p>Mit den richtigen Hilfsmitteln und einigen Grundkenntnissen kann sich der Hobbybrauer seinen Gerstensaft selbst brauen. Gerade weil heute fast jedes Bier auf industrielle Weise, also mit vielen technischen und nur noch wenigen handwerklichen Arbeitsschritten hergestellt wird, besteht ein besonderer Reiz darin, das uralte Handwerk des Brauens neu zu erfahren \u2012 und zu erhalten.<br \/>Damit aus <strong>Wasser, Malz und Hopfen<\/strong> Bier entstehen kann, arbeiten viele verschiedene <strong>Enzyme<\/strong> und zuletzt auch die <strong>Hefesporen<\/strong> flei\u00dfig zusammen. Es gilt, die jeweilige \u201eWohlf\u00fchltemperatur\u201c dieser Mikroorganismen einzustellen und ihnen dann genug Zeit f\u00fcr ihre Umwandlungsvorg\u00e4nge zu geben. Und genau darin liegt die besondere Herausforderung.<\/p>\n<p>Denn mit der richtigen Temperatur und Dauer der einzelnen Brauabschnitte steigt und f\u00e4llt der Erfolg bei der Bierherstellung. Ein funktionierendes <strong>Thermometer<\/strong> ist deshalb das wichtigste Hilfsmittel des Hausbrauers. Als Sudkessel eignen sich wunderbar alte Waschkessel aus Emaille, die durch ein kleines Ofenfeuer beheizt werden. Das so aufkommende Lagerfeuer-Feeling verleiht dem Brauvorgang au\u00dferdem einen besonderen Charme. Hat man dann noch einige Gef\u00e4\u00dfe oder Eimer in verschiedenen Gr\u00f6\u00dfen parat, kann es losgehen.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row column_structure=&#8220;1_3,1_3,1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/www.arche-erlangen.de\/WP\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/01.jpg&#8220; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][\/et_pb_image][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/www.arche-erlangen.de\/WP\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/12.jpg&#8220; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][\/et_pb_image][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/www.arche-erlangen.de\/WP\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/02-1.jpg&#8220; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][\/et_pb_image][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row column_structure=&#8220;1_3,1_3,1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;]<\/p>\n<p>Das Brauwasser wird im <strong>Sudkessel<\/strong> in verschiedenen Stufen aufgeheizt, bis die jeweilige Arbeitstemperatur von Alpha-Amylase &amp; Co. erreicht wird. W\u00e4hrend die Braugemeinschaft diese sogenannten Rasten zum schn\u00f6den Philosophieren nutzt, beteiligen sich die <strong>Enzyme<\/strong> schon deutlich produktiver an der Bierherstellung. So wird die im Malz enthaltene <strong>St\u00e4rke in verg\u00e4rbaren und unverg\u00e4rbaren Zucker umgewandelt<\/strong>. Ist dieser Prozess abgeschlossen, werden die festen Bestandteile\u00a0 des Brausuds <strong>abgefiltert<\/strong>. Auch bei diesem langwierigen Vorgang wird wieder deutlich, dass der Brauer nicht ohne ein gewisses Ma\u00df an Gelassenheit auskommt.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;]<\/p>\n<p>Ist es aber tats\u00e4chlich vollbracht und hat auch der letzte Tropfen des wertvollen Gebr\u00e4us den Filterkuchen verlassen, wird <strong>w\u00e4hrend des Hopfenkochens <\/strong>dem Bier der <strong>typische Geschmack<\/strong> verliehen. Auch f\u00fcr die umstehenden Brauer, Nachbarn oder sonstigen Schaulustigen ist sp\u00e4testens jetzt klar, was hier gerade mit einfachen Mitteln erschaffen wurde: Der wunderbare Duft von Jungbier zieht durch die Luft.<\/p>\n<p>Dem Jungbier fehlt dann nur noch eine, aber nicht unwesentliche Kleinigkeit. F\u00fcr den (\u00fcbrigens steuerpflichtigen) Umwandlungsprozess von verg\u00e4rbaren Zucker zu Alkohol bedient man<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;]<\/p>\n<p>sich wieder winzigen Helfern: <strong>In k\u00fchlen Kellern<\/strong> arbeitet die B<strong>ierhefe<\/strong>, bis das von uns ersehnte Bier nach etwa <strong>zehn Tagen<\/strong> in Flaschen abgef\u00fcllt werden kann. Klar ist nat\u00fcrlich, dass diese Flaschen sp\u00e4testens zum n\u00e4chsten Brau-Termin wieder leer sein m\u00fcssen \u2026<\/p>\n<p><strong>Wen es nach mehr Information<\/strong> d\u00fcrstet oder wer diese alte Handwerkskunst einmal selbst praktizieren will, der sei eingeladen, wenn beim Arche Bauernhof Erlangen \u2012 Stadt und Land e. V. das n\u00e4chste Mal der Sudkessel ausgepackt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>(Daniel Steger)<\/em><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit den richtigen Hilfsmitteln und einigen Grundkenntnissen kann sich der Hobbybrauer seinen Gerstensaft selbst brauen. 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