{"id":466,"date":"2020-04-21T13:17:43","date_gmt":"2020-04-21T11:17:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.arche-erlangen.de\/WP\/?p=466"},"modified":"2020-12-17T11:38:10","modified_gmt":"2020-12-17T10:38:10","slug":"waldschaf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.arche-erlangen.de\/WP\/2020\/04\/21\/waldschaf\/","title":{"rendered":"Waldschafe"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; admin_label=&#8220;section&#8220; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243; custom_padding=&#8220;25px||5px||false|false&#8220;][et_pb_row admin_label=&#8220;row&#8220; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;3.25&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][et_pb_text admin_label=&#8220;Text&#8220; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; min_height=&#8220;98px&#8220; custom_margin=&#8220;||-13px||false|false&#8220; custom_padding=&#8220;0px||0px|||&#8220;]<\/p>\n<p>R\u00fccklings im Sommergras liegen, den Schmetterlingen beim Tanzen zusehen und gelegentlich dem Waldschaf, das sich zum Wiederk\u00e4uen niedergelassen hat, zwischen den Ohren kraulen. Nachts bei Vollmond in den Stall huschen, das Fl\u00e4schchen mit der L\u00e4mmermilch unterm Arm, um dem j\u00fcngsten, von der Mutter nicht angenommenen Lamm \u00fcber die ersten Lebenswochen zu helfen.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row column_structure=&#8220;1_2,1_2&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_column type=&#8220;1_2&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;]<\/p>\n<p>Das sind nur zwei von vielen Szenarien, die wir als gutes Dutzend Hobby-Sch\u00e4ferinnen und Sch\u00e4fer in unserem ehrenamtlichen Arche-Alltag erleben. Seit 2015 halten wir eine kleine Herde Waldschafe gemeinschaftlich auf der Ziegelleite in Atzelsberg. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine kosten- und arbeitsextensive Tierhaltung. Die t\u00e4glichen Arbeiten teilen wir als Gruppe nach einem Wochenplan auf. Anstehende Aufgaben dar\u00fcber hinaus (Heuen, Scheren, Klauenschneiden, Weidewechsel usw.) werden gemeinsam erledigt und enden nicht selten am Lagerfeuer. Wer sich einmal auf die \u201eschafige\u201c Atmosph\u00e4re der Herde eingelassen hat, freut sich immer wieder \u00fcber das freundliche Gem\u00fct und die entspannte Zutraulichkeit der Tiere. Denn: Schafe erkennen Gesichter wieder!\u00a0<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_2&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/www.arche-erlangen.de\/WP\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/P1100237-scaled.jpg&#8220; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][\/et_pb_image][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;]<\/p>\n<p><strong>Kinder und Waldschafe \u2012 passt!<\/strong><\/p>\n<p>Anfang August 2019 fand \u00fcber die Diakonie Neunkirchen am Brand ein Ferienprogramm bei den Schafen des Arche Bauernhofes\u00a0statt. Dieser Vormittag wurde organisiert und durchgef\u00fchrt von Stina, Erzieherin und Erlebnisb\u00e4uerin, die schon einige Schafsbesuche f\u00fcr die\u00a0Kinder aus ihrem Kindergarten erm\u00f6glicht hat. Die Kinder erhielten einen Einblick in\u00a0den artgerechten Umgang\u00a0mit den Schafen, trauten sich sie zu f\u00fcttern und zu kuscheln. Ebenso standen Naturspiele und kreative T\u00e4tigkeiten, wie das Kardieren und verweben der Schafwolle mit auf dem Programm. Eine selbst hergestellte K\u00f6stlichkeit aus Schafsquark und Wildkr\u00e4utern machten den Vormittag zu einer Naturerfahrung mit allen Sinnen. Da die 12 Kinder im Alter zwischen 6 und 10 Jahren von diesem Erlebnis\u00a0so begeistert waren, wird dieses Angebot in das Osterferienprogramm der Diakonie Neunkirchen mit aufgenommen.<\/p>\n<p>Wie viele andere Rassen auch, sind die Waldschafe vom Aussterben bedroht. Langfristig streben wir daher eine stabile Gruppe von etwa 10\u201315 Mutterschafen an, um damit zur Rettung dieser robusten und gen\u00fcgsamen Landschafrasse beizutragen. Dabei spielte der stattliche Zuchtbock Sepp eine wesentliche Rolle, der zwischen 2017 und 2019 f\u00fcr reichlich Nachwuchs sorgte. Er wird seit Ende 2019 von Michel abgel\u00f6st, einem zur\u00fcckhaltenden dunklen Widder mit niedrigem Widerrist und guten Klauen. Erg\u00e4nzt wird die aktuelle Mutterschafherde durch Castro \u2012 nomen est omen \u2012 und seinen Kollegen Othello, den wir nach erfolgter Kastration als verschmusten Hammel behalten haben und bestimmt nicht wieder hergeben werden. Zw\u00f6lf unserer Schafe sind bisher ins Herdbuch eingetragen, was uns schon ein bisschen stolz macht.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section][et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_row column_structure=&#8220;1_3,1_3,1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/www.arche-erlangen.de\/WP\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/P1070611_3-scaled.jpg&#8220; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][\/et_pb_image][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/www.arche-erlangen.de\/WP\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/P1100672-scaled.jpg&#8220; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][\/et_pb_image][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/www.arche-erlangen.de\/WP\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/P1100695-scaled.jpg&#8220; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][\/et_pb_image][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;]<\/p>\n<p><strong>Weiteres Waldschafwissen, m\u00e4h!<\/strong><\/p>\n<p>Das Waldschaf ist eine gef\u00e4hrdete regionale Hausschafrasse, die sehr gut an die rauen Bedingungen der Mittelgebirgsregion angepasst ist. Es ist wetterunempfindlich, gen\u00fcgsam, robust, leichtfuttrig, hat unempfindliche Euter und Klauen und ist somit wenig anf\u00e4llig gegen\u00fcber Krankheiten und Parasiten. Waldschafe haben ein ruhiges Gem\u00fct und weiden in geschlossenen Gruppen. Die Tiere sind auf die Raufutterverwertung spezialisiert, weshalb eine Aufzucht ohne Kraftfutter m\u00f6glich und sinnvoll ist. Kraftfutter, Silage aus j\u00fcngerem Gras und Kleegras k\u00f6nnen aufgrund der zu hohen Eiwei\u00dfkonzentration Krankheiten hervorrufen. Das Weideverhalten dieser Rasse hat eine wichtige \u00f6kologische Bedeutung, da Waldschafe viele von anderen Tieren verschm\u00e4hte Pflanzen fressen und somit zur Kontrolle des Bewuchses eingesetzt werden k\u00f6nnen. Sowohl Wolle, Fell als auch Fleisch des Waldschafes sind verwertbar. Die grobe und filzige Mischwolle eignet sich im Gegensatz zu vielen heutigen Leistungsrassen besonders gut zum Handspinnen, Filzen sowie zur Herstellung von robustem und relativ leichtem Waldschaf-Tweed.<\/p>\n<p><em>(Katharina Zeutschner)<\/em><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>R\u00fccklings im Sommergras liegen, den Schmetterlingen beim Tanzen zusehen und gelegentlich dem Waldschaf, das sich zum Wiederk\u00e4uen niedergelassen hat, zwischen den Ohren kraulen. 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