{"id":1941,"date":"2020-06-26T17:29:29","date_gmt":"2020-06-26T15:29:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.arche-erlangen.de\/WP\/?p=1941"},"modified":"2021-03-30T20:52:36","modified_gmt":"2021-03-30T18:52:36","slug":"tagebuch-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.arche-erlangen.de\/WP\/2020\/06\/26\/tagebuch-2020\/","title":{"rendered":"Tagebuch 2020"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;]<\/p>\n<p><strong>W\u00e4rmstes erstes Quartal seit 100 Jahren<\/strong><\/p>\n<p>Das Jahr 2020 war bisher zu hei\u00df und zuletzt auch viel zu trocken: Die Monate Januar bis M\u00e4rz seien in Europa das w\u00e4rmste erste Quartal seit 100 Jahren gewesen, hei\u00dft es beim Deutschen Wetterdienst, noch ein halbes Grad w\u00e4rmer als das bisherige Rekordjahr 1990. Betrachtete man nur die Temperaturen f\u00fcr Deutschland allein, bleibt immer noch der dritth\u00f6chste Durchschnittswert seit 1881.<\/p>\n<p>Und dann der fehlende Regen: &#8222;Wir haben seit Mitte M\u00e4rz in gro\u00dfen Teilen Deutschlands kaum Niederschlag gehabt&#8220;, sagt DWD-Meteorologe Andreas Friedrich. Im April seien landesweit bisher nur rund f\u00fcnf Prozent der \u00fcblichen Regenmenge gefallen. Weil au\u00dferdem teils starker Wind geherrscht habe, seien vor allem leichte, sandige B\u00f6den und die obersten 20 Zentimeter des Untergrundes ausgetrocknet.<\/p>\n<p>W\u00e4rme, Trockenheit, Wind: Vielerorts droht damit bereits das dritte regenarme Fr\u00fchjahr in Folge. Die Waldbrandgefahr ist bereits in einigen Teilen des Landes extrem hoch. Der entsprechende Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes betrachtet unter anderem Lufttemperatur, Luftfeuchte, Windgeschwindigkeit und Niederschlagsmenge. Vor allem in Brandenburg und Sachsen-Anhalt liegt der Wert derzeit bei f\u00fcnf. Schlechter geht nicht.<\/p>\n<p>Immerhin einige Unterschiede zum vergangenen Jahr gibt es derzeit: Die Talsperren sind vielerorts noch voller als etwa 2019. Und zumindest ab etwa 60 Zentimeter Bodentiefe, sagen die Meteorologen, sehe es auch im Boden noch etwas besser aus. &#8222;Da haben wir Gl\u00fcck, dass der Winter in diesem Jahr feuchter war als normal, vor allem der Februar&#8220;, sagt der DWD-Meteorologe Friedrich. Dadurch habe es im Vergleich zum vergangenen Jahr einen besseren Startpunkt gegeben. &#8222;Bis auf wenige Regionen in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Th\u00fcringen ist die Lage in den tieferen Bodenschichten noch entspannt&#8220;, so Friedrich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Aktivit\u00e4ten auf dem Acker:<\/strong><\/p>\n<p>Auf dem Acker in Atzelsberg gibt es viel neues und alt bew\u00e4hrtes. Neue Interessierte und Aktive Menschen. Verschiedene Fl\u00e4chen wurden f\u00fcr unterschiedliche Anpflanzungen hergerichtet. Beerenstr\u00e4ucher wurden gesetzt wie z. B. Himbeeren, Brombeeren, eine besonders robuste Art Heidelbeeren &#8211; die Meibeere &#8211; . Verschiedene B\u00e4ume fanden ihre Pl\u00e4tze :<\/p>\n<p>Im vorderen Teil des Ackers ist ein Feld von einem neuen &#8218;Ackerdemiker&#8216; entstanden: hier finden Experimente statt mit 2 Sorten K\u00fcrbis und Rosenkohl, auch Erbsen, Kapuzinerkresse, Tomaten und Lauch. Es ist spannend wie das Gem\u00fcse auf dem Lehmboden w\u00e4chst. Gr\u00fcnkohlk, Kartoffeln, Erdbeeren und Rhabarber. Im letzten Jahr hat der Drahtwurm sich in viele Kartoffeln gebohrt. Deshalb wird es in dem Jahr viele Ringelblumen in der N\u00e4he von den Kartoffeln geben!!<\/p>\n<p>Auch 3 Sorten Edelkastanien sind auf der Bockwiese angepflanzt, mit ordentlch Knoblauch damit die W\u00fchlm\u00e4use nicht rangehen..<\/p>\n<p>Ganz spannend und neu 3 Maisvariationen: Ghana-Mais, Schwarzer Tortillamais, Zuckermais. drei Inseln. Auf dem Steinrund: zwei Sorten Pfefferminz, Bergbohnenkraut, Melisse, Gundermann, Lavendel, &#8211;und neu: Thymian, Muskatellersalbei, Stockrose, Cosmea, 1 Nachtkerze, 1 Karde &#8211; einfach wundersch\u00f6n &#8211; auf dem langen Beet hinten: Gr\u00fcnkohl Rote Palme, verschiedene Kartoffeln.<\/p>\n<p>Feldversuche in diesem Jahr mit Artischoken, in guter Nachbarschaft mit Gr\u00fcnkohl &#8211; Roter Rosenkohl steht noch aus. Mit dem Knoblauch machen wir jedes Jahr neue Erfahrungen. Knoblauch ist anspruchsvoll &#8211; wg. dem Lehmboden k\u00f6nnen sich die Knollen nur schwer entwickeln und bleiben eher klein (sehr klein!!). Ein Bl\u00fchfeld existiert mit Salbei, Lavendel, Schleierkraut, Herbstastern. Echineacea, Cosmea, Lein, Anemonen, Margariten. Erbsen und Erdbeeren, Petersilie + Schnittlauch. Stangenbohnen Versuch im 3. Jahr mit blauer Hilde + rot-gr\u00fcn geflammte Bohne. 3-4 versch. (Pfeffer-) Minzen sind fest etabliert! 2 Hochbeete sind entstanden und k\u00f6nnen noch bepflanzt werden. Malven. Stockrosen und Wicken sind im Versuch. Um den Unterstand wachsen 6 versch. Weinsorten.<\/p>\n<p>im Herbst werden wir noch 2 Esskastanien pflanzen sowie eine wei\u00dfe + eine schwarze Maulbeere.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4rmstes erstes Quartal seit 100 Jahren Das Jahr 2020 war bisher zu hei\u00df und zuletzt auch viel zu trocken: Die Monate Januar bis M\u00e4rz seien in Europa das w\u00e4rmste erste Quartal seit 100 Jahren gewesen, hei\u00dft es beim Deutschen Wetterdienst, noch ein halbes Grad w\u00e4rmer als das bisherige Rekordjahr 1990. 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