Waldschafe

 

 

Seit Juni 2015 gibt es auf dem ARCHE Gelände 5 Waldschafe.

Info über das Waldschaf: Das Waldschaf ist eine gefährdete regionale Hausschafrasse, die sehr gut an die rauen Bedingungen der Mittelgebirgsregion angepasst ist. Es ist wetterunempfindlich, genügsam, robust, leichtfuttrig, hat unempfindliche Euter und Klauen und ist somit wenig anfällig gegenüber Krankheiten und Parasiten. Waldschafe haben ein ruhiges Gemüt und weiden in geschlossenen Gruppen. Die Tiere sind auf die Raufutterverwertung spezialisiert, weshalb eine Aufzucht ohne Kraftfutter möglich und sinnvoll ist. Kraftfutter, Silage aus jüngerem Gras und Kleegras können aufgrund der zu hohen Eiweißkonzentration Krankheiten hervorrufen. Das Weideverhalten dieser Rasse hat eine wichtige ökologische Bedeutung, da Waldschafe viele von anderen Tieren verschmähte Pflanzen fressen und somit zur Kontrolle des Bewuchses eingesetzt werden können. Sowohl Wolle, Fell als auch Fleisch des Waldschafes sind verwertbar. Die grobe und filzige Mischwolle eignet sich im Gegensatz zu vielen heutigen Leistungsrassen besonders gut zum Handspinnen, Filzen sowie zur Herstellung von robustem und relativ leichtem Waldschaf-Tweed.

Die Schafwanderung am 18.09.2016

Der Schafunterstand nimmt Formen an - Clemens an der Kettensäge!