Rundbriefe

 

 

Rundbrief August 2017

 

Liebe Arche-Mitglieder, Freunde und Interessierte,

ich musste mit meinen fast 59 Lebensjahren eine fürchterliche Entdeckung machen: "Der Tag hat lediglich 24 Stunden!" Einige davon gehen für die bezahlte Arbeit weg und Schlafen ist irgenwie ja auch was Tolles! Warum hat mir noch niemand gesagt, dass es dann echt eng werden kann ;-)))    +++  Ist das nicht eine geschickte Entschuldigung dafür, dass ich/wir schon seit längerem keinen Arche-Rundbrief verschickt haben? Ihr dürft die 24 Stunden Ausrede selbst auch jederzeit verwenden!

Nun zu dem was wir in der ersten Jahreshälfte 2017 gemacht haben:

  • Im Rahmen der neuen Wildnis- und Naturschule Erlangen führten wir im April zu zwölft (!!) eine Fortbildung für 50 (Erlebnis)Bäuerinnen durch: "Feuer und Flamme - Kochen mit und auf dem Feuer." Es war eine gelungene Sache, die Mitarbeiterinnen vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, die Teilnehmerinnen und wir selbst waren sehr zufrieden. Wir möchten auch zukünftig das Thema als Veranstaltung anbieten.
  • "Essbare Schule" an der Eichendorf-Mittelschule Erlangen.  Gemeinsam mit Clemens von der Schafgruppe habe ich die Social voluntiering Aktion der Firma Omicron an der EMS vorbereitet und betreut. Es ist immer wieder erstaunlich wieviel gemacht und fertig gestellt werden kann, wenn sich mehrere Personen zusammentun. Schöne Nebeneffekte waren, dass wir erneut von Omicron eine Spende und die Schule mit der Aktion den Umweltpreis der Stadt Erlangen und 2000 Euro Preisgeld bekommen haben.
  • Baumstark - Im Rahmen des Utopienfestes stellten wir im Stadtgebiet Obstbäume auf und boten an sie an gewünschte Orte zu pflanzen - eine Walnuss steht nun im Mensagarten und einige Bäume werden Weide und Acker bereichern, nachdem wir mit Astrid und Klaus zwei sachkundige Mitstreiter in Sachen Obstbäume bekommen haben. Eigentlich sollte dann auch noch der Werkstattwagen in seiner Nutzung gezeigt werden, der ist aber beim Römerbootbau so eingebaut, dass wir den Aufwand lieber vermieden haben. Trotzdem konnte man bei einer kleinen Aktion Holzstifte basteln, denn Selber machen gibt Selbstbewußtsein.
  • Blühwiese und Kartoffeln - auf unseren Flächen in Atzelsberg wurde geackert, gegrubbert, gesteckt und ausgesät. Kinder vom Abenteuerspielplatz Brucker Lache, wir selbst und einige Neumitglieder waren fleißig und säten Sonnenblumen, Lein, steckten Kartoffeln und schufen neue Beete. Die Natur kam auch nicht zu kurz, weil wir dieses Jahr wieder die Disteln blühen ließen. Auch auf den Weiden und Wiesen blüht es, Insekten summen und brummen und die Bienen finden immer wieder neuen Nektar! So habe ich Felder und Wiesen seit meiner Kindheit nicht mehr gesehen! Wer Zeit und Lust hat kann Sonnenblumen ernten, die Blütenblätter sammeln und trocknen, mit Rotklee und Schafgarbe einen Teevorrat für den Winter anlegen.
  • Waldschafe - da ist es ein ziemliches Auf und Ab, mit Sepp haben wir einen schönen gehörnten Bock erworben, der eine Zeitlang mit unseren Damen zusammen sein durfte. Dann wurde er und zwei geliehene kastrierte Böcke zu einer kleinen Bockherde vereint. Leider ist einer der beiden eines Morgens tot im Stall gelegen und eines unserer Schafe hat zu früh gelammt,  das Lamm war nicht lebensfähig. Jetzt hoffen wir, dass das für dieses Jahr genug war und die anderen trächtigen Schafe demnächst gesunde Lämmer bekommen. Sehr unangenehm ist, dass das Landratsamt uns mit einer Frist aufgefordert hat, den Schafstall und die feste Einzäunung wieder abzubauen! Unsinnig aber wahr.
  • Hühner - auf dem Pfadiegrundstück tummeln sich drei Hähne und zwei Hennen der Rasse Brahma - wir werden alle bis auf zwei Hähne an den Abenteuerspielplatz Brucker Lache abgeben. Und wir sind immer noch auf der Suche nach einer schönen alten Rasse, die wir vermehren können. Beispiele: https://www.agrarheute.com/wissen/gefaehrdete-huehnerrassen-deutschland
  • Brotbackgruppe - zuerst war da die Idee, es folgte ein Probebacken bei Willi auf dem Hof und dann kam der Tipp - "es gibt einen mobilen Brotbackofen von Häussler gebraucht zu kaufen." So ist er neu! http://www.haeussler-gmbh.de/index.php?reiter-14d64e7e242b0f4d6530eda638... und nachdem wir uns mit dem Verkäufer einig waren, haben wir den Steinbackofen nach Erlangen geholt und in der Außenküche der Pfadfinder aufgebaut. Er wurde bereits erfolgreich ausprobiert, der nächste Brotbacktermin ist am 10.09. um 11.00 Uhr anschüren, ab 13.00 Uhr Brot backen.

Das war ein kleiner Aktivitätenbericht vom Arche-Bauernhof, ein paar Sachen sind vielleicht unerwähnt geblieben, entschuldigt bitte. Jetzt wollen wir noch etwas nach vorne schauen:

  • Der nächste Stammtisch findet am Mittwoch den 06.09. ab 19.30 Uhr in der Luitpoldstraße 81 statt. Gemeinsam mit der Solawi, Carsharing, dem ADFC und anderen Nutzern haben wir die vorderen Räume (ehemals Erlanger Tafel) hergerichtet und wollen sie nun mit Leben erfüllen. Das Zentrum für nachhaltiges Leben in Erlangen steht für gemeinesames Lernen und Arbeiten, gegenseitiges Unterstützen und Teilen. Wir haben hier Lager, Büro und Küche und einen schönen Seminarraum. Getreu dem Arche-Motto "wir bieten Platz, Fläche und Raum - aktiv werden muss jede/r selbst".  Am 06.09. könnt ihr Ziegenkäse vom Reimehof probieren und wir beschäftigen uns mit dem Thema Haltbarmachen.
  • Das Grundstück in Atzelsberg muss unbedingt auf Vordermann gebracht werden. Der Infowand fehlt immer noch das Füllmaterial damit es als Insektenhotel erkennbar ist. Das ist etwas was jede/r tun kann - die Fächer sind vorhanden. 
  • Langsam können wir uns mit unserem Ehrenamtsstand auf der Waldweihnacht befassen - der Brotbackofen ermöglicht uns einen tollen gemeinsamen Stollen- und Plätzchenbacktag.
  • Im Herbst nach dem Laubfall müssen die Obstbäume oben in Atzelsberg gepflanzt werden und die Baumscheiben brauchen Pflege. Wer sich in diesem Bereich fortbilden möchte, schaut mal hier: http://www.streuobstinitiative-hersbruck.de/kurse.html 
  • Auch auf der Schwabachinsel gibt es noch viel zu tun, um dort den Streuobstwiesencharakter wieder sichtbar zu machen.

So und nun bei aller Bescheidenheit noch was in eigener Sache - am 24.09. sind Bundestagswahlen - einige wissen vielleicht noch nicht, dass ich als Direktkandidat aufgestellt wurde. Bitte, sagt allen Menschen die ihr kennt und mit denen ihr vor der Wahl über die Wahl redet: "Ich kenne einen der Kann die Taten ;-)  trotz seiner komischen Wortspiele ist er ein netter Kerl und würde den Bundestag mit innerer Sicherheit bereichern !! Den kann man eigentlich schon wählen!" Und die sollen es dann wieder anderen weitersagen ... ich werde mich sehr freuen!

So, danke für eure Geduld, danke für euer Engagement oder dafür, dass ihr es noch vorhabt

lieben Gruss Helmut Wening

 

 

 

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Liebe Mitglieder und Interessierte,

bitte nehmt euch die Zeit, alles einmal in Ruhe durchzulesen und vielleicht auch zur Mitgliederversammlung zu kommen. 

 

Jahresmitgliederversammlung des Arche-Bauerhof-Erlangen-Stadt-und-Land e.V.

am Mittwoch, den 30.11.2016 um 19.30 Uhr im Holzhaus vom  Pfadfinderstamm Asgard

Kurt-Schumacher-Str. 13 b, 91052 Erlangen

 

                                      Ein kurz zusammengefasster Jahresrückblick 2016 :

 

2016 - war vom tierischen her betrachtet ein sehr durchwachsenes Jahr.

* Bei den Bartkaninchen ist uns nun zum zweiten Mal die Nachzucht nicht gelungen und der Bestand hat sich (durch Krankheiten und Ausbrechen) auf zwei Häsinnen reduziert. Die Hasengruppe wird sich daher demnächst auflösen. Eine Anregung war, die Gehege zu restaurieren, Fuchs- und Mardersicher machen und ein oder zwei alte Hühnerrassen herzutun (Zur Bildung der Hühnergruppe können sich Interessenten bitte bei Helmut melden).

* Die Anzahl unserer Waldschafe hat sich mit zwei Zwillingsgeburten auf Sieben erhöht. Leider hatten wir mit Frl. Smilla gesundheitliche Probleme und sie mit ihren beiden Lämmern verloren.

Ansonsten läuft die Schafgruppe sehr gut und wir betreiben auch schon Beweidung von wechselnden Flächen - zur Zeit stehen sie in einem Obstgarten in Spardorf.

* Die Frankengänse haben wir fast alle abgegeben. Auch hier geht die Nachzucht nur weiter wenn sich jemand darum kümmert.

 

2016 - war von den Flächen her wieder nicht einfach.

In Atzelsberg durften wir feststellen, dass der Rübenanbau (Winterfutter für die Schafe)  arbeits- und zeitintensiv ist. Man nennt sie nicht umsonst Hackfrüchte und sie lieben es vom nebenstehenden Wildkräutern freigehalten zu werden. Willis Kühe haben wieder die Grasflächen abgeweidet und die Schafsweide steht sehr gut da. Die Heckenpflanzen zur Straße hin sind zum Großteil angewachsen. Es gab einzelne Nachpflanzungen in der Obstbaumreihe. Es sind noch ein paar Abbauarbeiten zu machen. Ernten konnten wir eher im Kleinen, Kartoffeln und Kürbisse (Lakota - Indianerkürbis, hier haben wir auch Samen geerntet). Elisabeth hat erstmals Samen vom Rosenkohl gewonnen.

 

2016 - sonstige Aktivitäten -

es gab wieder verschiedene Kräuterwanderungen, die Kräuterhexen und Wurzelzwerge trafen sich mehrmals um einzelne Wildpflanzen näher zu betrachten.

Der mobile Werkstattwagen wird Schritt für Schritt weiterentwickelt und war schon mehrmals im Einsatz. Gemeinsam mit der Grundschule Brucker Lache gestalteten wir die zweitägige Teamveranstaltung der Fa. Omicron. Damit, und den von uns vorbereiteten Arbeiten, konnte die Schule 2000 Euro vom Umweltpreis der Stadt Erlangen gewinnen! Die Wildnis- und Naturschule Erlangen hat ihre Arbeit aufgenommen und wird im nächsten Jahr interessante Fortbildungen anbieten.

Alles weiter dann auf der Mitgliederversammlung, dort können wir all eure Fragen beantworten und Ideen entgegennehmen.

lieben Gruss der Vorstand Heike, Herbert und Helmut

 

 

 

Protokoll eines kleinen Treffens am 08.06.2016 anläßlich unserer fehlenden menschlichen Arbeitskraft:

Eigentlich sind es unserer Ziele wert, dass wir (jede/r von uns) sich dafür einsetzt! Hier ein Auszug aus unserer Satzung:
Zweck des Vereins ist die Schaffung einer Heimat (Arche) für aussterbende Nutztierrassen, in Verbindung mit der Verwendung traditioneller Saatgutsorten im Großraum Erlangen. Die
Bewirtschaftung des Arche Hofes erfolgt nach den Grundsätzen des ökologischen Landbaus. Dem Satzungszweck entsprechend erfolgt dazu die Anpachtung oder der Kauf und die
Bewirtschaftung eines Geländes das dazu bestimmt ist, die vom Aussterben bedrohten Haustierrassen für die Nachwelt zu erhalten und zu züchten.

Damit hier nicht so manche/r ein schlechtes Gewissen bekommt - sich einsetzen kann man sich vielfältig: mit der Mitgliedschaft, Spenden, Ideen oder eben auch aktivem Mitarbeiten.
Keine/r muss aber Jede/r kann! Der Arche-Bauernhof ist ein Angebot zum machen, selber machen, mit machen. Es gibt bislang keine Animateure. Hasengruppe und Schafgruppe sind ein gutes Beispiel für die Selbstorganisation, auf dem Acker klappt es leider nicht so toll, deshalb hat sich ein Teil der Aktiven zusammengesetzt und überlegt was wir ändern müssen.
 

 Wie bei vielen anderen Vereinen auch, müssen wir die Kommunikation verbessern, die Verteiler immer wieder aktualisieren und Informationen breiter streuen. Bei Aktionen, Treffen, Ausflügen und anderen Aktivitäten sollte es ein paar Tage vorher noch eine Erinnerungsmail geben. Die Internetseite ist durch Reginas und Herberts Engagement eigentlich immer auf einen aktuellen Stand, auf diese Infoquelle können wir immer wieder hinweisen.
 Professioneller arbeiten - wir waren uns einig, dass die großen Flächen (selbst der "kleine" Kreativacker) nicht in wenigen Stunden von Hand zu bearbeiten sind. Deshalb werden wir den Bauern Willi und seine Jungs fragen, oder mit eigenen Maschinen und großflächiger maschinell arbeiten. D.h. im nächsten Jahr wird es im vorderen Bereich des Kreativackers im Anschluss an die entstehende Hecke einen Blühstreifen geben, der auch ganzjährig eine Bienenweide sein soll. Sonnenblumen, Ringelblumen, Malven, Johanniskraut, Phacelia ... bilden auf dem Kreativacker und auf dem westlichen Acker den optischen Abschluss zur Straße hin. Anschließend kommen die Kulturpflanzen - das können Erdbeeren sein oder Kürbisse, Tomaten oder Bohnen, je nach Interesse. Im mittleren Bereich bleibt genügend Platz für Handarbeit mit kleinen Beeten, Probierflächen und Experimenten. Hier findet sich die Terra Preta, die Permakulturecke und die Hochbeete. Ein Streifen zu den Schafen hin wird mit Stauden wie Beinwell, Tobinambur und anderen ausdauernden Pflanzen bestückt. Der Acker im nordöstlichen Eck, fungiert im Moment als Weide und soll gepflügt und geeggt werden, um dann dort Getreide und Kartoffeln (ebenfalls mit dem Traktor) anzubauen. Unser Ziel dabei ist, auch mal etwas in der Hand zu haben, was wir weitergeben, verkaufen, verfüttern können.
 Im Herbst werden wir eine Aktivenversammlung machen und gemeinsam eine relativ exakte Jahresplanung ausarbeiten. Das Ackerkonzept wird immer aktualisiert und verfeinert, Helfer mehr mit eingebunden und ein Bearbeitungsplan erstellt. Ob wir dann Willi bezahlen oder selbst auf dem Acker mit Maschinen arbeiten, wird sich zeigen.

 

Rundbrief Mai 2016

Liebe Arche-Bauernhof Mitglieder, Freunde und Förderer,

Wir haben euch nicht vergessen, aber aus Rücksicht auf die Mailflut in vielen Computern die meisten Informationen und der Termine nur an die Aktiven und Arbeitsgruppen verschickt. Trotzdem ist es natürlich mit der Idee vom Arche-Bauernhof kontinuierlich weitergegangen. Ich versuche kurz die Aktivitäten der letzten Monate zusammen zu fassen.

Seit mehr als einem halben Jahr gibt es eine sehr aktive Schafgruppe, die sich engagiert um unsere kleine Waldschafherde kümmern. Leider liegen Gehen und Kommen eng zusammen, manchmal nur wenige Tage. Frl. Smilla war ziemlich krank (Lungenentzündung) und nach vielen Versuchen sie zu halten, mussten wir nach der Totgeburt ihre Lämmer auch ihren Tod akzeptieren. Nur ein paar Tage später brachte dann Lady Di zwei gesunde und hübsche Lämmer zu Welt und das hat unsere Stimmung wieder aufgehellt.

Bei den Bartkaninchen gab es bislang noch keinen Nachwuchs. Hier haben wir auch noch das Problem, dass wir derzeit keinen passenden Rammler haben.

Die Frankengänse bei Willi auf dem Hof hatten letztes Jahr 8 Gössel, die auch sehr schön gewachsen sind. Zu Weihnachten wurden sie von Willi dann geschlachtet und verkauft, um einen kleinen Teil seiner Arbeit und Kosten zu begleichen. Es ist noch abzuwarten, ob sie dieser Jahr wieder brüten.

Die Nutzung der Wiese und des Ackers in Atzelsberg ist mit  Schwierigkeiten begleitet. Da wir keine erwerbsmäßige Landwirtschaft betreiben, sind Bauten unzulässig. Nun haben wir mittlerweile den Bauwagen weggefahren, der Unterstand wird in diesem Sommer auch abgebaut werden müssen und selbst bei unserem Schafgehege (feste Einzäunung) und dem Schafstall konnte mir das Amt für Landwirtschaft und Forsten (ALF) keine Hoffnung auf eine positive Stellungnahme machen. Man findet Idee und Projekt zwar toll, aber selbst die kleinsten Bauten sind bei der derzeitigen Gesetzeslage im Baugesetz nicht genehmigungsfähig.

Die Erhaltung der Nutzpflanzen wird 2016 mit Kürbissen und Bohnen im etwas größerem Maß beginnen. Auf kleineren Flächen können sich nach wie vor interessierte Aktive und auch Gruppen von anderen Vereinen und Verbänden ausprobieren. Die Winterfütterung der Schafe soll mit dem Anbau von Futterrüben etwa preiswerter und vielfältiger gestaltet werden.

2016 drei Projekte:

Allgemein arbeiten wir mit der Bürgerstiftung Erlangen zusammen an dem ersten mobilen Erlangen Werkstattwagen. Mehr dazu beim nächsten Mal. Außerdem wollen wir Kindergärten, Schulen, Vereinen Altersheimen die Möglichkeit der zeitweisen Hühnerhaltung geben. Dies versuchen wir mit Bausätzen von mobilen Hühnergehegen zu verwirklichen.  Bei beiden Projekten sind Helferinnen und Helfer herzlich willkommen. Auf dem Pfadiegrundstück soll noch ein Brotbackofen gebaut werden, es steht und fällt mit den Macher/innen.

 

Die nächsten Termine:

Sonntag, den 01.05.2016, ab 09.00 Uhr, Kurt-Schumacher-Str. 13 b - die Rädli - wie jedes Jahr stellen wir eine Station auf der großen Erlanger Radltour. Vorbereitet sind Aufstriche aus Wildkräutern, die wir dann mit unseren Gästen zubereiten. Für die Eiligen gibt es auch Rezepte und Verkostungen. Dann kann man sich noch allgemein über die Arche - Idee informieren. Zwischen 09.00 Uhr und 17.00 Uhr sind wir für jede Form von Unterstützung dankbar.

Mittwoch, den  04.05.2016, 19.30 Uhr Arche-Stammtisch Kurt-Schumacher-Str. 13 b / Pfadiegrundstück - wir werden uns kulinarisch mit Spargel beschäftigen, so wird es z.B. heißen Spargel mit Wildkräuter-Bechamelsoße geben.

Sonntag, den 08.05. 2016, 16.00 Uhr Kurt-Schumacher-Str. 13 b - vierte Wildkräutereinheit für Kräuterhexen und Wurzelzwerge

Dienstag, den 10.05. - 14 Uhr  Kurt-Schumacher-Str. 13 b, Bierbrautermin mit Werner (und zwei weiteren Hobbybrauern) geplant sind  ca. 40 -50 Liter - möglich sind bis 90 Liter, wenn jemand mit einsteigen will - Einkauf und Equipment ist vorbereitet.

Samstag, den 14.05. - 15.00 Uhr - Bohnen und Kartoffeln stecken auf dem Acker in Atzelsberg

 

Hier noch was zum Aufregen und zum Aktiv werden !!!

Liebe Freundinnen und Freunde,

Im April 2008 starben am Oberrhein über 11.000 Bienenvölker. Schuld war giftiger Staub, der entstand, als mit hochpotenten Insektengiften behandelte Maiskörner ausgesät wurden. Seitdem ist Saatgut, das mit den Wirkstoffen Imidacloprid, Thiamethoxam oder Clothianidin behandelt wurde, in Deutschland verboten. Die Bundesregierung will es jetzt wieder zulassen und nimmt so millionenfachen Bienentod in Kauf. Ich denke: Saatgut, das mit so starken Giften behandelt wurde, muss verboten bleiben!

Das findest Du auch?

Dann schreibe jetzt an Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt und fordere ihn auf, das Verbot aufrecht zu erhalten:

https://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/stoppt-das-bienengift

Danke!  Irene Kreiner

 

Rundbrief  - Frühjahr - April 2016

Liebe Arche-Aktive und solche, die es noch werden wollen, hier eine kurze Übersicht über Termine, an denen ihr gerne teilnehmen könnt!

06.04.16, Mittwoch um 19.30 Uhr, Stammtisch in Kästel bei Manfred Grund, Kneipenwirt und Biobauer, Kästel 20, 91466 Gerhardshofen
Wir bilden Fahrgemeinschaften und treffen uns dazu um 19.00 Uhr bei den Wenings in der Österreicher Str. 55

09.04.16, Samstag ab 11.00 Uhr, Mithilfe beim Aufräumen und Vorbereitung der Rädli – Auf Yggdrasil, dem Pfadiegrundstück steht der Frühjahrsputz an. Vieles ist zwar nicht von uns, aber da wir Haus und Grundstück nutzen, sollten wir auch beim Saubermachen und Aufräumen vertreten sein.

10.04.16, Sonntag um 10.00 Uhr, erste kleine Wildkräutereinheit! Pfadfindergrundstück Yggdrasil, Kurt-Schumacher-Str. 13 b. Bisher haben meist Heike, Ute und ich die beliebten Wildkräuterführungen gemacht. Heike fällt dieses Frühjahr aus und Ute hat auch immer viel um die Ohren. Daher mein Angebot, das Wissen und Tun auf eine breitere Basis zu stellen. In diesen etwa zweistündigen Wildkräutereinheiten nehmen wir uns immer nur zwei bis drei Pflanzen vor. Diese jedoch etwas intensiver mit Beschreibung, Text, Foto, Rezepten, Konservieren und Geschichten. Von diesen kleinen Wildkräutereinheiten werde ich dieses Jahr 5 bis 10 Stück anbieten. Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings wäre es schön, wenn die Teilnehmer/innen dann im nächsten Jahr auch bereit sind, eigene Führungen anzubieten oder bei thematischen Veranstaltungen dabei zu sein. Wenn ihr selbst keine Zeit habt, gebt dies bitte an mögliche Interessierte weiter. Kräuterhexen und Wurzelzwerge - jeden Alters gesucht - Kinder dürfen gerne mit !!

16.04.16, Samstag ab 13.00 Uhr, Ackermacker in Atzelsberg! Die Aufräumarbeiten müssen weitergehen, mit den Hackschnitzeln können Wege angelegt werden, die Rundheuballen (zum Verfüttern nicht mehr geeignet) dürfen als Mulch auf den Flächen ausgebracht werden, die Hochbeete brauchen Füllung und Bestückung und vieles mehr … . Viele helfende Hände sind gefragt und bei schönem Wetter ist anschließend ein kleiner Feuerabend mit essen, trinken und singen machbar.

17.04.16, Sonntag um 13.00 Uhr, zweite kleine Wildkräutereinheit! Siehe oben – die nächsten drei Pflanzen – und keine Sorge, es ist nicht immer nur Sonntags.

20.04.16, Mittwoch um 18.00 Uhr, dritte kleine Wildkräutereinheit! Spätestens jetzt zeigt sich, ob sich weitere Termine erübrigen, oder es tatsächlich Nachwuchs bei Kräuterhexen und Wurzelzwergen geben wird.

24.04.16, Sonntag ab 14.00 Uhr Ackermacker in Atzelsberg - Aussaaten, weiterbauen, aufräumen und zusammen Spaß haben beim Arbeiten.

01.05.16, Sonntag ab 09.00 Uhr, Rädli da wir hier einige Stunden auf dem Pfadiegrundstück verbringen, wäre abwechselnde Anwesenheit sehr schön. Bitte um Unterstützung!!

und vierte kleine Wildkräutereinheit am 01.05.16 ab 16.00 Uhr

lieben Gruss von helmut

 

 

 

Rundbrief November/Dezember 2015

+ Einladung zur Jahresversammlung 2015

Liebe Mitglieder und Nochnichtmitglieder des Arche - Bauernhofes,

Wir laden euch herzlich zur Jahresversammlung 2015 ein.
Sie findet am Mittwoch den 02.12. um 19.30 Uhr bei der WAB in Kosbach statt!

Hier ein kurzer schriftlicher Jahresbericht, für alle die nicht kommen können.
2015 begann wie 2014 endete - mit der Ausstellung in der Stadtbücherei "Chabarowski,

Lotte und die rote Emma" (danke nochmal an Katrin und Martin) genaugenommen mit dem Abbau.

Das Frühjahr verlief ruhig,  wir bekamen einen Bauwagen geschenkt, boten im Frühjahr erste

Wildkräuterwanderungen mit Heike und Helmut an. Es kamen die ersten Aussaaten auf dem Acker.

Im Mai kam dann der Höhepunkt des Jahres mit einem echten Schub für unsere Fläche auf dem

Atzelsberg. Vorbereitungsintensiv für Helmut ist es uns dann gelungen 25 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter der Fa. Omicron zu beschäftigen. Informiert euch bitte auch über die Internetseite - danke.
 

Teamevent mit Omicron:
Kurz zusammengefasst - ein großes Hügelbeet - Angela; Unterstand an den Bauwagen - Uli;

Pflanzen von Bäumen und Wildgehölzen - Ute und Tanja; Infowand mit Insektenhotel - Lukas;

Setzen von Gehegepfosten - Daniel, Katrin, Clemens;  Steeger; Sitzkreis und Feuerstelle - Woife;

Omicrönung hell brauen - Daniel, abfüllen mit Johannes und Helmut, Etikett von Katrin,

Wildkräuterwanderung und arbeiten an der Terra preta - Heike; Essen und Trinken für zwischendurch - Elfriede
 

Findung einer Schafgruppe:
Motiviert durch den Gehegebau hat sich eine Schafgruppe gebildet, die mittlerweile 5 Waldschafe betreut.

Im Frühjahr wird es die ersten Lämmer geben! Immer einen Ausflug wert.
 

Hasengruppe ohne Nachwuchs:
Das Decken unserer Häsinnen hat nicht geklappt, trotz neuem Rammler, der dann auch noch leider

verstorben ist. Tanja hatte ja zwei übernommen und da es bei ihr Nachwuchs gab, konnten wir den

Bestand halten und sogar einige weitergeben.
 

Frankengänse bei Willi auf dem Hof:
Die Frankengänse haben fleißig gebrütet und so läuft nun eine 15 köpfige Herde über den Schoberthof.

Für den Martinstag und die Weihnachtsfeiertage bitte direkt an Willi wenden.
 

Aktionen mit Schulen und Kindergärten:
Mit der Montessorischule Forchheim gab es eine Heckenpflanzaktion, mit dem Waldkindergarten einen

kleinen Kartoffelacker, ein Wandertag des Emil-von-Behring-Gymnasiums kam zum Acker und die

Lernstube in der Hertleinstraße wurde beim Anlegen eines Hochbeetes unterstützt.

Dieser Bereich ist ausbaufähig, geht aber bald nicht mehr ehrenamtlich. 
 

Nebenbei viele kleinere Treffen und Arbeiten auf dem Acker und bei den Pfadies,

hier ein Beispiel von Regina: auf dem Acker is' was los - ich sags euch. Letzten Samstag war der

Ludwig Wiedenhofer vom BN Nbg. zu Besuch. Er war ganz angetan von der "Un-ordnung" auf

unserem Acker und hielt gleich einen Vortrag über den Stieglitz, der sich auch ganz oft zeigte ... .
Der Distelfink war ein Grund, warum wir die Disteln in nicht genutzten Bereichen stehen ließen (hw)

Waldweihnacht und der Ehrenamtsstand: 
Wir betreuen 2015 die eine Hälfte des Ehrenamtstandes vom 25.11. bis zum 08.12.15. Hier ist der

doodle für die Standdienste  http://doodle.com/poll/hg5abwf8fg6rdued
Alles weitere findet ihr im Anhang und in dem von Elfriede erstellten Anschreiben. Auch wenn ihr

keinen Dienst macht oder nichts dazu beitragen könnt, dann deckt euch bitte bei uns mit euren Weihnachtsgeschenken ein !!

Ausblick auf 2016:
* der Ertrag auf den Flächen muss gesteigert werden - endlich eigene Saatgutvermehrung!
* wir möchten den Bereich Umweltbildung verstärken und an Kindergärten und Schulen herantreten
* das ergibt die Frage nach eine Verbesserung unserer Finanzen - wer sich im Bereich Sponsoring / Spenden für die Arche engagieren möchte - bitte melden.
* die Bienengruppe soll wiederbelebt werden
* mobile Gehege für Hühner bauen und testen
* engere Vernetzung der in gleichen Bereich Aktiven
* und natürlich Verbesserung unserer Kommunikation mit den Mitgliedern.

Das war unsere Herbst- und Winterrundbrief 2015 und wir melden uns wieder im Frühjahr.
Bis dahin einen sonnigen Herbst, schöne und ruhige Feiertage und allen Kraft und Gesundheit
für den Vorstand und alle Aktiven euer Helmut Wening

 

 

Rundbrief Februar März 2015

Hallo ihr lieben Arche-Aktiven und die, die es noch werden wollen,
es folgt eine etwas längere Info-Mail - ich bitte euch trotzdem diese ausführlich zu lesen!!

nach der etwas stressigen Zeit mit Ehrenamtsstand auf der Erlanger Waldweihnacht (Einnahmen 1200 Euro) und der Ausstellung "Chaborowski, Lotte und die Rote Emma" in der Stadtbibliothek (Ausgaben ca. 1000 Euro) war der Januar etwas geruhsamer. Vielen Dank an alle die mitgeholfen haben, dass beides erfolgreich über die Bühne ging ;-)
Aber so langsam beginnt aber die Pflanzsaison und es läßt sich schon manches auf dem Fensterbrett vorziehen. Scheut euch nicht, schon loszulegen.

Ihr werdet im folgenden einige Informationen und Termine finden und wir bitten euch, diese in euren Kalender einzutragen.
Es ist für jede/n was dabei und selbst ein oder zwei Stunden bei jeder Aktion sind eine wichtige Hilfe

  • Für die kräftige Mithilfe der Arche-Aktiven bedanken sich die Pfadies ganz herzlich!!!
    Sa, 17.01. wurde auf den Pfadiegrundstück "Yggdrasil" Kurt-Schumacher-Str. 13 b - einiges geschafft. Auch der Pflanzstreifen auf der Sportplatzseite hat neuen Freiraum bekommen, wurde mit gespendeten Johannisbeeren bepflanzt und kann nun bei der Frühjahrsbepflanzung weiter aufgewertet werden.
    Weitere Arbeitstermine sind:
    Sonntag, 22.02. ab 14.00 Uhr
    Samstag, 14.03. ab 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
    Samstag, 18.04. ab 14.00 Uhr.
    KEINE ANGST wir werden uns auf die Arche-Arbeiten konzentrieren und nebenbei ein bisschen Pfadiekram aufräumen. Als Mieter und Mitnutzer können wir ein bißchen Verantwortlichkeit vorleben. Seid bitte zumindest zeitweise dabei! Der Pflanzstreifen und die Hochbeete stehen auch schon für die Frühjahrsvorbereitung parat - Folientunnel etc. verlängern die Pflanzzeit.
  • WICHTIG Die Firma OMNIKRON möchte uns und das Projekt Arche-Bauernhof unterstützen, sie haben für ihren "Teamevent" Donnerstag, 07.05. und Freitag, 08.05. gewählt. Wir müssen einiges an Vorarbeit leisten, dass die 20 bis 25 Mitarbeiter von Omnikron genug zu tun haben. Omnikron unterstützt uns mit Tatkraft und 2500 Euro für Material. Der genaue Ablauf und die durchzuführenden Arbeiten müssen noch erarbeitet werden und hier hätte ich gerne Hilfe und Unterstützung. Folgende Arbeiten könnten gemacht werden: Neuanpflanzungen von Hochstamm-Obstbäumen. Beschilderung der bereits vorhandenen Bäume und der Wildgehölzhecke -- Es sind folgende Baumsorten in der Arche-Allee: Rheinischer Bohnapfel, Effeltricher Findling, Grahams Jubiläumsapfel, Jakob Fischer, Kaiser Wilhelm, Rote Sternrenette, Schafsnase, Walnussbaum, im Anhang als Muster den "Roten Eiserapfel". Von www.streuobstapfel.de haben wir die Genehmigung, die Bilder mit entsprechender Kennzeichnung zu verwenden.

  • Eine Bitte an euch, wer Zeit und Lust hat, sucht sich einen Apfel aus und schreibt analog zum Muster im Anhang die interessanten Informationen zusammen. Die Wildgehölzhecke kann ebenso beschildert werden: Kornelkirsche, Weißdorn (Schlehe), Haselnuss, Hartriegel, wilde Zwetschge (und was wir sonst noch in der Hecke haben). Auch die Wiesenwildkräuter könnten mit wetterfester Information ausgestattet werden. Löwenzahn, Spitzwegerich, Gundermann, Waldmeister, Brennnessel, Ackerdistel ... Die Kulturpflanzen natürlich ebenso. Weiter Arbeiten wären die Anlage eines Sitzkreises mit Feuerstelle, das Setzen von Robinienpfosten für die Weideeinzäunung, Unterstand zum Wetterschutz ... . Am Donnerstagabend soll aber auch der entspannende und gemütliche Teil nicht zu kurz kommen, Grillen, Getränke und Singen am Lagerfeuer. Ihr seht, zwei Tage, die gut vorbereitet sein wollen.

  • Dieses und andere Dinge zum Acker besprechen wir ausführlich am "Ackerdemikertreffen" - es steht in eurem Kalender am 22.02. ab 10.00 Uhr auf Yggdrasil (Pfadiegrundstück) - Schwerpunkt sind die Ackerflächen mit Beeten anlegen (auch Hochbeete, Hügelbeete ...) Saatgut, weiterer Bepflanzung und Aufgabenverteilung.

  • die nächsten Stammtische:
    11.02. um 19.00 Uhr auf Yggdrasil
    01.03. um 19.00 Uhr auf Yggdrasil
    06.05. um 19.00 Uhr auf Yggdrasil

  • Sonstige Termine: Am 01.05. ist wie immer die Rädli und auch dieses Jahr sind wir mit den Pfadies eine Station zum Anradeln. Auch dieses Jahr wird die Verwendung von Wildkräutern unser Angebot sein. Da wir den ganzen Tag da sind, wäre eine Gruppe von 5 bis 6 Aktiven ein gutes Team, dass sich abwechseln kann. Am 09.05. ist in Bruck die GRÜNE ART wir könnten dort von 13.00 Uhr bis 19.00 Uhr Werbung und Öffentlichkeitsarbeit für die Arche machen und evtl. neue Aktive gewinnen (nichts gegen euch, aber da geht noch mehr ;-)))

  • Angerfest 26.07. von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr - hier gilt das Gleiche wie für die Grüne Art - nur wenn sich ein Betreuungsteam findet - nehmen wir als Arche-Bauernhof teil.

  • Zuguterletzt zieht die gute Regina um - und bittet um Mithilfe - von der Schillerstraße 7 in den Schleienweg 11a Kosbach Sa 14. + So 15.2.15 gibts einige Fahrzeuge ab der Schillerstraße, um alles an Mobilar + Kartons - was bis dahin fertig ist - nach Kosbach zu fahren. dafür braucht Regina dann starke Hände zum ein- und ausladen. Auch zum aufstellen - bohren - dübeln..usw... Di 17.2. braucht sie nochmal Hände + die dazugehörigen fleißigen Menschen um die Restküche + den großen Schrank (falls sie nicht vom 'Kreislaufkaufhaus' abgeholt werden!!!) abzubauen und den Sperrmüll rauszustellen. Fr 20. oder Sa 21.2. kann dann die 'Abrissfete' alles raus + alle raus + alle weg starten. paar Stühle werden schon noch da sein..auf jeden fall was zu trinken und zu beissen. vielleicht auch hier noch paar Handgriffe, die zu tun sind!! Zitat Regina: "Ich bin ja talentfrei was Umzüge angeht...denn ich bin seit 35 jahren NICHT umgezogen. *fg*"

Sooo, das war alles, glaub ich. Natürlich stehen noch viele weitere Dinge an - Wildkräuterwanderungen, die Imkerei neu aufbauen, Brotbacktermine festlegen, wann wird das nächste Arche-Bier gebraut? Wer kümmert sich mit Regina um die Internetseite  ...
Ihr dürft gerne selbst die Initiative ergreifen und unabhängig Dinge vorschlagen und organisieren - dafür ist der Arche-Aktiv-Verteiler gedacht, dafür haben wir  Flächen und Plätze gepachtet! Wir wünschen uns ein spannendes und aktives Arche-Bauernhof Jahr 2015 !!!

für den Vorstand - heike, herbert und helmut

Rundbrief Sept. Okt. Nov. 2014

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte,

die gute Nachricht, das Gießen unserer Flächen hat sich dieses Jahr nur im Juni als notwendig erwiesen, ansonsten kam genügend vom Himmel herab.
Aktuelle Berichte zu den Pflanzen und Tieren findet ihr unten - ich beginn hier oben mal mit den Terminen, damit die nicht überlesen werden. Bitte gleich in die Kalender eintragen!

  • Apfelernte und Saftpressen auf der BN - Streuobstwiese!! Es beginnt bereist am Freitag, den 05.09.2014, ab 14.00 Uhr mit dem Ernten. Mit den hier auf Vorrat geernteten Äpfeln kann dann die mobile Presse am 06.09. bereits früh morgens loslegen - nachdem ich in den Mails von Stefan Els keine Zeit gefunden habe, geh ich mal von 8 - 9 Uhr aus. Der Saft kann wie jedes Jahr erworben werden. Wer Kanister für unerhitzten Apfelsaft mitbringt, kann zu Hause Apfelwein und Apfelessig machen. Ansonsten Werkzeug, Schubkarren, Behälter ...
  • Sonntag, den 14.09.2014 - im Kosbacher Stadel und auf dem WAB Gelände: Sommerfest der WAB-Kosbach - wir sind hier mit einem kleinen Infostand vertreten, die WAB hat eine ähnliche Ausrichtung wie der Arche-Bauernhof, sind natürlich schon viel weiter und sehr aktiv im Bereich soziale Landwirtschaft.
  • Sonntag, den 14.09.2014 - Schlossfest in Hemhofen - da ich (helmut) da jedes Jahr vertreten bin, können wir auch hier ein bißchen für den Arche-Bauernhof werben. Die Abokiste wäre auch ein denkbarer Abnehmer unserer Produkte, sollten wir einmal den (über)produktiven Bereich erreichen.
  • Samstag, den 27.09.2014, 10.00 bis 18.00 Uhr findet in der Altstadtmarkt-Passage und am Schloßplatz der Erlanger Nachhaltigkeitstagstatt - unsere Teilnahme wurde abgefragt und ich hab mal zugesagt. Es wäre schön, wenn sich noch ein paar mehr HelferInnen finden würden. 
  • Nächster Arche-Stammtisch ist am 01. Oktober, 20.00 Uhr - wir treffen uns wieder auf dem Pfadfindergrundstück. Es wird einiges zu besprechen geben und nicht ganz so gechillt ablaufen wie sonst immer ;-))) aber da muss man durch.
  • Brotbacktermin auf dem Schoberthof - ist, Sonntag der 05.10.2014 ab 10.00 Uhr
  • 05.11.2014, 20.00 Arche-Stammtisch
  • November bis Weihnachten - Arche-Ausstellung in der Stadtbibliothek - hier bildet sich gerade eine kleine aber feine Gruppe, die unsere Ausstellung vorbereitet. Der Zeitraum für die Ausstellung wird zwischen dem 20.11.14 – 23.12.14 sein. Der Aufbau wäre dann am Mittwoch, den 19.11.14. Wenn wir eine Eröffnung planen, wird diese am 20.11.2014 um 17 Uhr sein.
  • Waldweihnacht auf dem Schloßplatz: Wir sind wieder eingebunden in eine Gruppe ehrenamtlich arbeitender Vereine und können unsere Produkte im Ehrenamtsstand ab dem 26.11.2014 bis zum 06.12.2014 zugunsten des Arche-Bauerhofes verkaufen. Die Verkaufsfläche ist dieses Jahr fast doppelt so groß und so langsam muss mit dem Basteln, Stricken, Kleben, Sägen und so weiter begonnen werden. Wenn die Arbeit auf mehr Schultern verteilt wird, dann lastet nicht so viel auf einigen wenigen!

 

nun zur zurückliegenden Zeit:

die Ackerflächen: 
Der Regen hat vor allem bei den Wildkräutern wie Disteln, Löwenzahn, Ampfer und vielen Gräsern zu einem derart starken Wuchs geführt, dass die angesäten Pflanzen wenig Chancen hatten. Dem Emmer auf einer Fläche von Willi Schobert hat dann der Hagel den Rest gegeben. Mittlerweile ist er als Gründüngung eingearbeitet. Die Ackerdemiker sind also nicht sehr zufrieden mit diesem Jahr. Immerhin sind die Kartoffeln in Uttenreuth gut gewachsen, auch wenn wir sie ein oder zweimal hätten hacken müssen. Wenn es der Regen zuläßt werden wir uns in den nächsten Tagen an die Ernte machen. Auf dem Acker in Atzelsberg haben Wolfi und Theresa mit einer sogenannten "Kartonansaat" noch einmal einige Quadratmeter für die Herbstaussaat vorbereitet. Neu ist auch ein 1500 Liter Wasserfass auf Rädern, so dass wir nächstes Jahr genug Wasser zum Gießen haben werden. Eine Saatmaschine bekommen wir auch - jetzt brauchen wir nur noch einen brauchbaren Traktor. 

Ansbach-Triesdorfer Frankenrind:
Beide Tiere hatten auf dem Schoberthof keine große Lust ihre selten gewordene Rasse zu erhalten. Kilian kam seiner Aufgabe als Deckbulle nicht nach und auch Julia wurde nicht trächtig. Das machte nun leider ihre Vermarktung notwendig. Erfreulicherweise finden sich bei den Fleischpaketen immer schnell Abnehmer, so dass nicht alle zum Zug kommen. Die Qualität ist erstklassig.

Frankengänse:
Mit einem Ganter und fünf Gänsen haben wir nun schon eine kleine Herde zusammen. Wir müssen uns überlegen, wieviele wir über den Winter bringen wollen, sollte also jemand eine Martinsgans oder eine kleinere Weihnachtsgans wollen - dann bitte melden. Drei könnten wir abgeben.

Bartkaninchen:
Die Armen mussten in der Ferienbetreuung der Pfadfinder einiges aushalten. Ihre ruhige und gutmütige Art hat also auch Nachteile - so wird man einfach nicht in Ruhe gelassen ;-)
Auch hier werden im Winter nicht alle behalten. Zwei Damen übernimmt die Familie Murmann. Wir hätten damit noch einen Rammler und eine Häsin abzugeben - gerne auch lebendig.
Ob die letzten Deckversuche erfolgreich waren, wird sich in den nächsten Tagen zeigen.

Bienen:
Wir gehen mit vier Völkern in den Herbst - der Honig für dieses Jahr ist schon geerntet. Johannes hat einen großen Teil der gefüllten Waben in den Beuten belassen. Sie erhalten schon Winterfutter, obwohl immer noch ein bißchen was zu finden wäre. Aber wer fliegt bei so einem garstigen Wetter schon gerne aus!?! Wir suchen immer noch an der Imkerei Interessierte, die ein oder zwei Völker betreuen möchten.

Die Brauhütte:
Freundlicherweise haben uns die Pfadies, ihre "Bauhütte" überlassen und wir haben sie auch schon als "Brauhütte" eingeweiht. Sie soll noch etwas wintertauglicher gemacht werden. Außen herum ist noch genug Platz für eine geräumige Voliere, die nach Fertigstellung von einer kleinen Herde der Augsburger Hühner bewohnt werden soll. Wir haben damit einen eigenen kleinen Bereich auf dem Pfadiegrunstück. Hier und in der Werkstatt werden wir demnächst sicher einige Werkabende verbringen. Die im Frühjahr gebauten Hochbeete haben sich als außerordentlich ergiebig erwiesen, Platz für zwei weitere ist noch vorhanden.

So, wenn ihr bis hierher gelesen habt, seid ihr weitgehend auf dem aktuellesten Stand des Projekts Arche-Bauerhof Erlangen Stadt und Land!
ich hoffe, so manch eine/r entdeckt die Möglichkeiten dieses Projekts auch für sich

lieben Gruss vom helmut (für Vorstand und Aktive) 

 

 

 Rundbrief Mai  2014

 Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte,

es beginnt die arbeitsintensivste Zeit in der Landwirtschaft, auch wenn wir das Ganze bisher nur am Rande verfolgen und unsere Aktivitäten überschaubar sind, spüren wir doch auch den zunehmenden Druck.

Die Bienen arbeiten seit Wochen und nutzen die warmen Temperaturen. Die Beuten sind voll bis oben hin, Johannes musste schon aufstocken. Der Schwarmdruck nimmt zu und wenn es soweit ist, dann sind wir hoffentlich in der Nähe, um den neuen Schwarm in ein neues Heim einwandern zu lassen. Johannes hat ein relativ einfaches Verfahren entwickelt Beuten selber zu bauen. Wir werden in der nächsten Zeit mal ein Arbeitstreffen anbieten.
Eine unserer Häsinnen hat schon Nachwuchs. Wir werden also auch diesen Sommer mit kleinen Bartkaninchen Öffentlichkeitsarbeit machen können. Auf der Grünen Lust in Anwanden haben Heike und ich eine sehr nette Familie aus Roth kennengelernt, die ihren Hof auch nach Arche-Kriterien bewirtschaften und auch Bartkaninchen haben. Wir sind dorthin eingeladen und werden auf unseren nächsten Stammtisch einen Termin vereinbaren. 
Eine unserer Frankengänse bei Willi auf dem Hof läuft ganz stolz mit ihren drei Gösseln umher, eine zweite sitzt noch auf ihren Eiern, mal sehen was daraus wird.
Eine sehr alte Schafrasse, das Deutsche Karakulschaf, wird im Moment nur noch von wenigen Züchtern gehalten. Anita und Heinz Gerstner aus Thalmässing suchen händeringend nach Interessierten. Die Insel in Uttenreuth wäre gut geeignet. Allerdings muss sich eine Schafgruppe zusammenfinden, die sich um Gehege, Unterstand und Wechselweidung kümmert. Geht mal in euch, bei drei, vier Betreuern ist jeder nur einmal die Woche dran um nach den Tieren zu sehen.
Die Tage von Kilian, dem Ansbach-Triesdorfer Frankenrind bei Willi auf dem Hof sind leider gezählt. In der ersten Maiwoche wird er geschlachtet. Wir werden wieder günstige 10 kg Fleischkisten zum Einfrieren anbieten. Nachfragen bitte an helmut (304298 oder helmut@scoutnet.de)

Auf den Flächen wird schon fleißig Saatgut in den Boden gebracht. Kartoffeln sind gesteckt und Regina hat über Willi Emmer aussäen lassen, der schon sehr schön wächst. Jetzt muss es aber mal regnen, schön viel, schön sanft, schön warm. Es ist aber noch viel freier Platz vorhanden und der Mai ist mit dem Juni naturgemäß die Hauptpflanzzeit. Also ran an die Spaten.

Die Archeveranstaltungen hätten durchaus besser besucht sein dürfen. Der Upcycling-workshop genauso wie das Bierbrauen. Da es für die Dozent/innen immer ein ziemlicher Aufwand ist, werden wir wohl künftig mit Anmeldungen arbeiten und es dann bei zu geringer Teilnehmerzahl verschieben. Hervorragend besucht war die erste unserer Wildkräuterwanderungen, geschätzte 60 Teilnehmer/innen mussten von Heike und Helmut in zwei Gruppen aufgeteilt werden. Die zweite findet am Sonntag oben in Atzelsberg statt. Hier der Pressetext:

Wildkräuterlimonade, Brennesselspinat und Anderes aus der Natur
Heike Russek und Helmut Wening vom Verein Arche-Bauernhof Erlangen bieten ihre zweite Frühjahrwildkräuterwanderung an. Der Meister des Waldes kommt in die Bowle. Die Gundelrebe gibt dem Kräutersalz einen feinen, herben Geschmack. Wie wird eine leckere Bärlauch-Schafskäse-Creme zubereitet? Ist die Milch des Löwenzahn giftig? Was sind gute Teekräuter? Wie kann ich das Gesammelte konservieren? Wozu verwendet man eine Spitzwegerichtinktur. Viele Informationen und Antworten auf noch mehr Fragen geben die Wildkräuterspezialisten des Arche-Bauernhofs  am Sonntag, den 27.04.2014 um 14.00 Uhr. Treffpunkt ist der Parkplatz in Atzelsberg, vor der Gaststätte. Los geht es mit einem etwa einstündigen (gemütlichen) Spaziergang. Anschließend werden die gesammelten Funde  verarbeitet, so dass jede/r TeilnehmerIn gegen einen kleinen Unkostenbeitrag ein Glas Wildkräuterpesto mit nach Hause nehmen kann.

Dann gibt es seit Neuestem einen Arbeitskreis soziale Landwirtschaft in Erlangen, Stefan hat einen Stammtisch eingeführt, wer mal hinschauen möchte, kann sich diretk an ihn wenden:
stefan.r.kraus@gmx.de  infos findet ihr hier  http://www.solidarische-landwirtschaft.org/de/startseite/

Ansonsten suchen wir immer wieder Mitstreiter - für den 1. Mai - Posten an der Rädli, Bürgerfest Sieglitzhof, Holzwegfest und vieles mehr.

Unser nächster Stammtisch ist am 07.05. um 19.00 Uhr wieder auf dem Pfadiegrundstück - wir freuen uns auf euch und zusammengefasst hat das für die Arche der helmut

 

 

Rundbrief Juni 2014

Hallo lieber Arche-Aktivisten, -Interessierte und -Förderer,

jetzt grünt und blüht es wirklich überall und die ersten Holunderküchle wurden auch schon im Öl ausgebacken. Die Wildkräuter sind insgesamt in guter Erntereife, ich hab heut mit Johannes einen Teesammelspaziergang gemacht und ruckzuck war der Stoffbeutel mit Blättern von Him-, Brom- und Erdbeere voll, aromatisiert mit Minze und Goldrute, herzkräftigend mit Weißdorn und vielem mehr. 

Die Bienenvölker haben bereits zweimal geschwärmt - insgesamt sind es im Moment vier Völker, die fleißig arbeiten. Ein Schwarm war schon eingefangen, hat aber dann doch noch mal das Weite gesucht. Es ist immer wieder faszinierend sich vor die Beuten zu setzen und das Kommen und Gehen zu beobachten. 

Der auf einem Acker bei Uttenreuth ausgebrachte Emmer macht uns leider keine große Freude - die Beikräuter sind inzwischen wesentlich größer als die spärlichen Keime und so wird die Getreideernte dieses Jahr wohl nichts werden. Der Winterroggen, den wir eigentlich nur als Gründüngung auf der Insel ausgesät haben, ist zwar groß und super gewachsen, hier sieht man aber die fehlenden Nährstoffe im sandigen Boden, denn er ist dünn und hat nur kleine Ähren. Falls sich im nächsten Jahr mal ein paar Leute zusammentun wollen, um alte Getreidesorten zu erhalten, dann muss der Boden vorher noch mit viel Mist verbessert werden.

Die Kartoffeln kommen gut, müssten aber diese oder nächste Woche gehackt und gehäufelt werden. Wenn jemand Zeit und Lust hat aufs Fitnessstudio zu verzichten und mit zu tun, dann einfach antworten. Wir melden uns dann. 

Für die Schafsgruppe gab es schon ein paar Rückmeldungen. Wir werden die Gatterteile und alles andere diese Woche auf die Insel fahren und evtl. am Freitag 30.05. nachmittags mit dem Gehegebau beginnen. Hilfe dringend erwünscht.

BROTBACKTAG!
Heike und Helmut haben sich bei Willi mal schlau gemacht. Nachdem die Backvorbereitungen auch bei jedem zu Hause stattfinden können, werden wir nur einen Tag draußen am Backhaus sein. Bei Willi Schobert, Marloffsteiner Str. 19 a, in Uttenreuth am Sonntag, den 01.07.2014 - Ablauf wie folgt:

Anschüren des Ofens ab 06.00/07.00 Uhr (in ca. drei Stunden hat er dann 500 Grad - dann auskehren, feucht auswischen und alles vorbereiten)
ab 10.00/11.00 Uhr kommen Sachen in den Ofen wie Pizza, Flamkuchen, Speckfladen ...
wenn der Ofen dann so gegen 12.00 Uhr 300 Grad hat werden die Brote eingeschossen (auf dem Schieber reingeschoben) oder eingenetzt (aus der nassen Schüssel auf den Boden gekippt) ...
je nach Größe der Laibe und der Art des Brotes sind sie in ein bis zwei Stunden fertig.
um 14.00 Uhr kann man noch mal aufheizen und einen zweiten Backgang machen oder die Restwärme für Plätzchen etc. nutzen.

Zum Anschüren genügen ein bis zwei Menschen. Beim Backen haben wir jetzt so entschieden, dass jede/r seinen Brotteig selbst vorbereitet und mitbringt. Ein gutes Sauerteigbrot braucht seine Zeit und es muss daher fast schon ab Donnerstag mit den Ansetzen begonnen werden. Andere Varianten gehen schneller - wir hoffen so auf viele unterschiedliche Experimente und Geschmacksrichtungen. Mach euch einfach mal schlau. Wenn das so gut klappt, können wir ja vielleicht regelmäßige Backtage einführen.

Wichtig:
Nachdem beim Bierbrauen das Interesse groß und die Anwesenheit klein war, bitten wir euch diesmal um eine verbindliche Anmeldung. Dann können wir bei zu geringer Beteiligung notfalls absagen. Bei eurer Antwortmail würden wir gerne wissen, ob ihr selbst Brot backen wollt (z.B. Brennessel-Dinkelvollkornbrot / helmut) oder was ihr sonst beitragen möchtet; Pizzateig und Zutaten, Nussplätzchen, Käsegebäck, Knäckebrot, ... natürlich könnt ihr auch nur zum schnuppern und helfen kommen. Antwort an helmut@scoutnet.de

Der Acker:

Die Eisheiligen sind vorbei - oben auf dem Acker kann also der Boden vorbereitet, gesät und gepflanzt werden - malerisch untermalt vom Läuten der Glocken, die Willi's Kühe um den Hals tragen. 
Wir haben inzwischen auch eine Starterkultur von Terra magica oben und die muss nun bis zu zehn Mal mit Mist, Gras- oder Grünschnitt gemischt werden, damit die schwarze Erde entstehen kann. Mit der haben wir hoffentlich ein gutes Mittel den schweren Lehmboden zu verbessern. Mulchen mit Mist ist auch immer eine gute Möglichkeit und das Aufladen auf den Hänger hält fitt.
Bei Bewegungsmangel einfach mal melden ;-))

Direktvermarktung und Foodcoop:

Es machte Hoffnung zu sehen, dass es doch Menschen gibt, denen die Qualität wichtig ist. Die Vermarktung des Ansbach-Triesdorfer Bullen lief ohne große Werbung super ab, wir hätten auch gut das Doppelte ausliefern können. Nun haben einige günstig, hervorragendes und gesundes Fleisch in der Gefriertruhe, Wilil bekam einen guten Preis und der Metzger für seine Arbeit ebenfalls und war es gleich wieder los ... Alle zufrieden. Wir werden mal sehen, ob die Direktvermarktung sich noch ausbauen läßt und vielleicht können wir im Rahmen der Arche und der Idee der sozialen Landwirtschaft auch eine Erlanger Foodcoop gründen. Wer sich dafür interessiert, könnte mal hier rufen.